Mach die Augen auf und lass deine Hände denken: Das MESS ZINE wehrt sich gegen eine digital und KI geprägte Designpraxis, die durch Standardisierungs- und Optimierungsprozesse zunehmend monotones Arbeiten und einen visuellen Einheitsbrei erzeugt. Mit Sandburgen statt Luftschlössern und Vorschlaghammer statt Samthandschuhe befreit diese Zine-Serie das mit Panzerglas geschützte Design vor dem sicheren Hygienetot.
Wir leben in messy Zeiten, dagegen konnten auch jahrelange Versuche der Ordnung und Struktur wenig ausrichten. Aktuelle Strömungen von Brat bis #clustercore zeigen, dass die Zeit reif ist, sich für Messiness stark zu machen.
In den Zines regen Ranken, Staubmäuse und Anti-Rezepte zu alternativen Denk- und Handlungsweisen an, Designer*innen erzählen von ihren eigenen messy Prozessen und interaktive Elemente helfen dabei verinnerlichte Muster herauszufordern. In limitierten Editionen werden so unterschiedliche Facetten von Messiness für eine erfrischende und kreative Designzukunft vermittelt.
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+++ Das MESS ZINE ist mein Diplomprojekt im Masterstudiengang Design, Trends & Identity an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), das ich nach meinem Abschluss im Sommer 2026 weiterführen werde.